Holz wird als Fußboden seit langer Zeit verwendet. Aus ursprünglich einfachen Dielenböden entwickelte sich im Barock kunstvolle Intarsien- und Tafelparketten, die ausschließlich handwerklich hergestellt wurden. Die ursprünglich dem Adel und der Kirche vorbehaltenen Parkettböden waren nach der französischen Revolution auch dem Bürgertum zugänglich.

Von einfachen Brettern bis zum Tafelparkett

In Europa werden in der Regel Hartholz von Laubbäumen, vorwiegend Eiche, Ahorn, Buche, Esche und Nuß, verwendet. Außereuropäische Holzarten für Parkett sind z.B. Iroko, Doussie, Merbau, Wenge u.v.m

  • Im Mittelalter wurden noch rohe Bohlen neben einander gelegt, später dann gehobelte Dielen, diese allerdings aus  Weichhölzern wie z.B. Fichte, Kiefer oder Tanne.
  • Die ersten Dielenböden wurden von Zimmerleuten mitverlegt.
  • Ab  dem 16. Jahrhundert begann man Dielen in unterschiedlichen Längen einzusetzen und das Holz durch Beizen zu färben.
  • Im Laufe des 17. Jahrhunderts etablierte sich das Parkett zum festen Bestandteil der Innenarchitektur. Er war allerdinsg  lange Zeit noch immer einer wohlhabenden Oberschicht vorbehalten.
  • Intarsienböden und Tafelparkett wurden von Kunsttischlern angefertigt.
  • Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert erreichte der Parkettboden auch die Wohnhäuser der Bürger und die öffentlichen Gebäude.
  • Mit viel Dampf konnte der Parkett in den Sägewerken mithilfe maschineller Bearbeitungstechniken hergestellt werden und wurde damit leistbarer.
  • Es bildeten sich dann erste, rein auf Parkettherstellung und -Verlegung spezialisierte Betriebe.
  • Durch verbesserter Klebstoffe und erleichterte Oberflächenbehandlung verbreitete sich Parkettböden ab den 1950er Jahren immer weiter.

Wir beschäftigen uns unser ganzes Berufsleben mit der Verlegung und Renovierung von Parkettböden. Mittlerweile mit mehr Maschinen als die Herren auf dem Bild von Caillebotte aus dem Musée d’Orsay – aber es ist Handwerk geblieben. Und wir sind der Überzeugung, dass wir ein Niveau erreicht haben, das hohen Ansprüchen genügt. Aber sehen Sie selbst in unseren News bzw. in unseren Referenzen.